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7.000 Bäume gepflanzt


Nur 5 Millimeter misst der größte Schädling im Forstwald - der Borkenkäfer. Trotz seiner geringen Größe schaffte er es, im Sulzdorfer Wald auf einem 1,5 Hektar großen Waldstück sämtliche Fichten zum Absterben zu bringen. Mit diesen musste auch der anteilige Laubbaumbestand gefällt werden, denn die im Rahmen der anschließend geplanten Wiederaufforstung neuen Pflanzen benötigen genügend Licht zum Gedeihen.
Damit die besagten 1,5 Hektar wieder in sattem Grün erscheinen, haben unser Forstwirt Toni Meyer und sein Kollege aus Kirchheim, Bernhard Haaf, innerhalb von sechs Wochen 7.000 Bäume gesetzt - 6.500 Laubbäume und 500 Weißtannen. Bei den Laubbäumen kamen Eiche, Hainbuche, Schwarznuss, Hybridnuss, Speierling, Elsbeere, Eberesche, Linde sowie der Baum des Jahre 2019, die Flatter-Ulme, zum Zug. Baumsorten, von denen man sich erhofft, dass sie dem Klimawandel gewachsen sind. Die Auswahl der trockenheitsresistenten Baumarten wurde mit dem Revierförster Wolfgang Schölch abgestimmt. Rechnet man Manpower und Zeitraum hoch, dann kommt man auf ca. 40 Bäume, die pro Stunde von jedem Mann in den Boden gesetzt wurden. Um die Jungpflanzen vor Rehverbiss zu schützen, wurde das Waldstück außerdem mit dem frischen Setzholz eingezäunt oder gegattert, wie der Forstwirt sagt.




Revierförster Wolfgang Schölch kennt Menschen, denen der Wald wichtig ist und die aktiv etwas für diesen tun wollen. Die Studentin Katharina Puscher bot sich bereits im Sommer letzten Jahres an bei der Aufforstung von Wäldern zu helfen. Die startete kurzerhand einen Facebook-Aufruf zu der eintägigen Pflanzaktion, worauf sich 15 Ehrenamtliche meldeten. Sie wurden von Wolfgang Schölch und Toni Meyer eingewiesen, wie man richtig setzt, damit aus dem 30 Zentimeter langen Tannenwedel tatsächlich ein 30 Meter hoher Tannenbaum wird. Nach drei Stunden harter Arbeit konnte die Gruppe Bürgermeister Krämer das Verpflanzen von sämtlichen Weißtannen vermelden. Dieser bedankte sich mit einer Brotzeit bei den jungen Leuten.
20.000 Euro investiert der Markt Giebelstadt für den klimastabileren Wald. Gleichzeitig fließen 10.000 Euro staatliche Förderung für die Wiederaufforstung in die Gemeindekasse zurück.

Fotos: Sven Gehwald (Sven´s Bildwerke)




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