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Bürgerwerkstatt GEK am 02.10.2019


Am 2. Oktober ging mit der Bürgerwerkstatt in der Mehrzweckhalle in Giebelstadt die Weiterentwicklung des Gemeindeentwicklungskonzeptes (GEK) in die nächste Runde.

Neben Bürgermeister Helmut Krämer und seinen beiden Stellvertretern Hermann Eidel und Georg Kuhn nahmen an der Veranstaltung mit den beauftragten Büros (Planwerk Stadtentwicklung, Nürnberg und Büro für Städtebau und Bauleitplanung, Bamberg) rund zehn weitere Bürgerinnen und Bürger teil.


Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Krämer gab Herr Schramm vom Büro Planwerk einen Überblick über die Ergebnisse der bisherigen Beteiligungsschritte (Schlüsselpersonengespräche, Auftaktveranstaltung und Ortsteilspaziergänge), gruppiert nach den Handlungsfeldern Daseinsvorsorge, Mobilität, Innenentwicklung und soziales Miteinander. Aufgrund der Teilnehmerzahl einigte man sich darauf, aus den vier Themenbereichen das Soziale Miteinander und die Innenentwicklung zu vertiefen.
Aus den regen Diskussionen der Arbeitsgruppen in beiden Themenfeldern gingen jeweils neun Ziele für die zukünftige Entwicklung der Marktgemeinde hervor. Die Anwesenden haben damit im Laufe des Abends einen guten Grundstock für eine Weiterentwicklung der Themen geliefert.



Die neun Ziele der Arbeitsgruppe "Soziales Miteinander" waren:

Ziel 1:
Lokale Bildungsoffensive zur Stärkung des sozialen Miteinanders
Ziel 2:
Ergänzende Vereinsangebote schaffen (Handwerk, Jugendwerkstatt, Senioren)
Ziel 3:
Regionale Währung etablieren
Ziel 4:
"Wir"-Gefühl stärken
Ziel 5:
Kooperation im Transport (Mitfahrerbänke)
Ziel 6:
Gemeinsame Ansätze im Bereich der (Jugend-)Feuerwehren
Ziel 7:
Nicht-Sport-Vereine/Stille Vereine sensibilisieren und aufklären
Ziel 8:
Einrichtungen teilen
Ziel 9:
Nachbarschaftshilfe einrichten (z.B. Einkaufen) für Senioren und nicht mobile Menschen

Die Bürgerinnen und Bürger wählten aus diesen Zielvorschlägen drei für sie besonders wichtige aus. Dazu wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie das Vereinsleben von "Nicht-Sport-Vereinen/Stillen Vereinen" mithilfe von Vereinsbefragungen, einem Vereinskoordinator und gemeinsamen Jahresversammlungen gestärkt werden kann.

Unter dem Motto "Einrichtungen teilen" sahen die Teilnehmenden eine gute Chance, nicht nur Räumlichkeiten gegenseitig zur Verfügung zu stellen, sondern auch das Gemeindeleben zwischen den Ortsteilen zu intensivieren.

In einem Punkt waren sich alle einig: Eine Gemeinde lebt vom Miteinander. Deshalb ist die "Nachbarschaftshilfe" für Seniorinnen und Senioren oder eingeschränkt mobilen Menschen im Gemeindegebiet unverzichtbar. Moderne Medien wie z.B. eine Mitfahr-App können dabei helfen.
Schließlich gingen aus der Arbeitsgruppe einige Freiwillige hervor, die ehrenamtlich eine Vereinsbefragung durchführen, um hieraus Potenziale für eine Zusammenarbeit der Vereine zu entwickeln.



Auch die Arbeitsgruppe "Innenentwicklung" hat neun Ziele definiert:

Ziel 1:
Leerstände beseitigen
Ziel 2:
Der Entstehung von Leerständen vorbeugen
Ziel 3:
Attraktive Dorfplätze gestalten
Ziel 4:
"Unser Dorf soll schöner werden"
Ziel 5:
Aufenthaltsqualität verbessern
Ziel 6:
Wohnraum schaffen
Ziel 7:
Alte Bausubstanz bewahren
Ziel 8:
Flächenverbrauch reduzieren
Ziel 9:
Mehr Home Office ermöglichen

Nach einer Punktebewertung durch die Teilnehmenden wurden folgende drei Themen vertieft:

"Attraktive Dorfplätze gestalten", "Flächenverbrauch reduzieren", "Unser Dorf soll schöner werden".
Zunächst müssen geeignete Flächen gefunden und ggf. durch die Gemeinde erworben werden, bevor sie dann unter Berücksichtigung örtlicher Besonderheiten und eventuell auch historischer Bezüge Dorfplätze attraktiv (um-)gestaltet werden können. Wichtig war den Teilnehmenden dabei die Schaffung neuer Funktionsflächen unter den Aspekten Ruhe, Bewegung und Außengastronomie.

Einige Teilnehmer nahmen das Ziel "Flächenverbrauch reduzieren" zum Anlass, eine Forderung in den Raum zu stellen, wonach keine Bau- oder Gewerbegebiete mehr ausgewiesen werden dürfen. Dies wurde in der Arbeitsgruppe kontrovers diskutiert. Man einigte sich darauf, dass zunächst einmal Wachstumsziele definiert und die Vorgaben für Bauweisen neu überdacht werden müssen.

Alternative Wohnformen (z.B. Mehrgenerationenhaus) können hier neue Möglichkeiten schaffen und Probleme vor Ort lösen. Mithilfe von finanzieller Unterstützung kann die Gemeinde die Innenentwicklung voranbringen. Auch eine interkommunale Abstimmung sahen die Mitglieder der Arbeitsgruppe als wirkungsvolle Maßnahme an, um den Flächenverbrauch zu reduzieren.

Auch aus dieser Gruppe gingen einige Personen hervor, die das Thema "Innenentwicklung" vertiefen und weiter voranbringen möchten.



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