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Herchsheimer Posaunenchor wird 60


Im 18. Jahrhundert galten evangelische Posaunenchöre als die "mobile Allwetterorgel" bei Freiluftgottesdiensten. Der geistliche Auftrag der Posaunenchöre wird mit einem Satz aus dem Psalm 150,3a LUT - "Lobet ihn mit Posaunen" - beschrieben: "Musizieren zum Lobe Gottes und den Menschen zur Freude". Dieser aus der Geschichte gewachsene Leitgedanke dient auch heute noch zur Abgrenzung zu den weltlichen Blasorchestern in ähnlicher Besetzung.
So ist es selbstverständlich, dass das 60-jährige Bestehen des Posaunenchors Herchsheim mit einem Gottesdienst in der Herchsheimer Kirche gefeiert wurde und die Bläser unter der Leitung von Hermann Gropp ihre musikalischen Stücke zum Besten gaben.
Der Vorsitzende Werner Lörke hieß den Obmann für Posaunenchöre im Dekanat Würzburg, Pfarrer Matthias Penßel, Bürgermeister Helmut Krämer und die Ehrenmitglieder willkommen und nahm die Glückwünsche der geladenen Gäste und der Vereinsvorsitzenden des Ortsteils freudig entgegen.



Für ihre 50-jährige aktive Zugehörigkeit im Posaunenchor wurden Walter Wudy und Werner Lörke ausgezeichnet. Seit 40 Jahren musizieren Sigrid Then und Ludwig Schirmer. Vor 38 Jahren hat Ute Gerner mit dem Spiel begonnen und Friedrich Bruder sowie Udo Decker vor 25 Jahren. Als Chorleiter wurden für ihre jeweils 35-jährige Tätigkeit Hermann Gropp und Werner Lörke gewürdigt.

Foto: Hannelore Grimm


Ein kurzer Rückblick auf die Geschichte des Posaunenchors Herchsheim:
Am Reformationstag 1958 begleitete Gerhard Küfner, Sohn des damaligen Pfarrers Fritz Küfner, das Orgelspiel auf der Trompete. Das gefiel den Herchsheimern so gut, dass sie beschlossen einen Posaunenchor zu gründen. Um diese Idee zu verwirklichen, zogen Gerhard Küfner und Fritz Heilfritsch von Haus zu Haus und baten um Spenden für die Anschaffung von Instrumenten. Die Einwohner zeigten sich großzügig und so konnten sofort acht Instrumente bestellt werden. Anfang des Jahres 1959 begann der Würzburger Diakon Winter den Herchsheimern die ersten Posaunentöne beizubringen und im Laufe der vergangenen 60 Jahre fanden sich immer wieder Frauen und Männer, um unter der Losung "Gott alleine die Ehre" die Tradition des Posaunenchors fortführen.



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