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Markt Giebelstadt

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Barrierefreiheitskonzept Giebelstadt



Der Markt Giebelstadt befasst sich bereits seit mehreren Jahren mit seiner innerörtlichen Entwicklung. So wurde im Jahr 2016 ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erstellt, das auch mit einer integrierten Sozialraumanalyse einherging. Mithilfe dieses Konzepts wurde der Markt in das Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" mit dem Sanierungsgebiet "Ortsmitte" aufgenommen.

Eine zentrale Bedeutung hat dabei die Erneuerung des Ortskerns unter der Berücksichtigung der Barrierefreiheit: "Im Rahmen der Sanierung sollen nicht nur Gebäude barrierefrei umgestaltet werden, sondern auch der Straßenbereich, insbesondere im Bereich des Marktplatzes und der Dienstleistungseinrichtungen. Barrierefreiheit ist ebenso für die Bushaltestellen des ÖPNV zu berücksichtigen. Barrierefreiheit ist ein Grundprinzip, das es bei allen Sanierungsmaßnahmen zu überprüfen gilt. Zudem gilt bei allen zukünftigen Neubauten grundsätzlich auf eine barrierefreie Planung zu achten. Erstellen eines Aktionsplanes 'Barrierefreiheit'."

Nachdem sich Bayern zum Ziel gesetzt hat, bis 2023 in allen öffentlichen Bereichen barrierfrei zu sein, lässt der Markt Giebelstadt für sein Sanierungsgebiet ein Barrierefreiheitskonzept erstellen, damit sich auch Menschen mit Einschränkungen gut im Gemeindegebiet bewegen und die wesentlichen Dinge des täglichen Lebens selbst erledigen können. Ob fehlende Absenkungen an den Bordsteinen, zu schmale Gehwege, zu kurze Handläufe an Treppen, falsche Beläge oder mangelnde Hinweisschilder, es gibt viel zu tun. Die Umsetzung des Konzeptes bleibt eine Mammutaufgabe und wird uns noch lange begleiten.

Um von Anfang an betroffene Personengruppen mit einzubeziehen, lud Bürgermeister Helmut Krämer im Juni 2018 zu einem Barrierefreiheitsrundgang durch Giebelstadt ein. Mit dabei waren die Senioren- und Behindertenbeauftragten des Marktes Giebelstadt, Rollstuhl- und Rollatorfahrer aus der Gemeinde, der stark sehbehinderte ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt Würzburg, Karl-Heinz Marx und Mitarbeiterinnen des beauftragten Büros Klärle aus Weikersheim.

Einzelne Schritte zur Entlastung der Verkehrssituation wurden bereits durchgeführt, wie der Einbau eines Treppenlifts im Kartoffelkeller und im Bürgerheim Herchsheim, der Einbau von barrierefreien Toiletten in öffentlichen Gebäuden, die Errichtung von Rampen und Gehwegabsenkungen. Weitere Maßnahmen sind geplant. Im Jahr 2019 sollen an der Ecke Lindenstraße/Lange Gasse acht neue Parkplätze errichtet und die Überwege angepasst und farbig abgesetzt werden. Auch bei der Umgestaltung des Schulumfelds nimmt die Barrierefreiheit eine wichtige Rolle ein.

In der Marktgemeinderatssitzung am 11. März 2019 wurde das Barrierefreiheitskonzept der Öffentlichkeit vorgestellt.

Anregungen und Verbesserungsvorschläge nimmt Frau Peters gerne entgegen, telefonisch unter 09334 / 808-32 oder per E-Mail unter roswitha.peters@giebelstadt.de.


Vor-Ort-Begehung zum Barrierefreiheitskonzept

In einem Rundgang durch Giebelstadt wurde auf Stellen aufmerksam gemacht, die für Menschen mit Gehilfen erschwerend oder gar zugänglich sind.





Barrierefreiheitskonzept Giebelstadt

im Rahmen der Sozialen Stadt Giebelstadt
pdf-Datei ca. 10 MB

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