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Begehung von Giebelstadt am 21.10.2016


Trotz kaltem und windigem Wetter gingen die Teilnehmer der Arbeitsgruppe "Kulturwege für Giebelstadt" auf Besichtigungstour durch den Hauptort der Gemeinde. Ziele dieser zweiten Begehung im Rahmen des Kulturwege-Projektes waren die verschiedenen offensichtlichen und verborgenen Punkte Giebelstadts rund um Schloss und Rathaus.

Nachdem bei einer ersten Begehung Ende Juli bereits die Orte Ingolstadt und Sulzdorf sowie die Kauzenmühle unter die Lupe genommen wurden, war nun Giebelstadt selbst an der Reihe, um die möglichen Punkte auf der Route des ersten "Kulturweges für Giebelstadt" zu vervollständigen. Acht wetterfeste Teilnehmer nahmen diese gemeinsam mit Dr. Gerrit Himmelsbach, Projektleiter des Archäologischen Spessartprojektes e.V. (ASP) und Dozent an der Uni Würzburg, in Augenschein. Besonders das umfangreiche Wissen von Robert Popp war hier eine große Hilfe.

Erster Besichtigungspunkt war die evangelische Kirche St. Oswald aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Aufgrund derzeitiger Renovierungsarbeiten konnte nur ein Teil der Sehenswürdigkeiten im Inneren bestaunt werden. Weiter ging es zu der deutlich größeren, "neuen" katholischen St. Josefs Kirche. Diese stammt aus dem Jahr 1953 und ersetzte die zu klein gewordene und dann auch im Jahr 1963 abgebrochene St. Nikolauskapelle, welche zu Beginn Filialkirche von Ingolstadt war. Heute steht dort das Gebäude der Bäckerei Scheuermann und die St. Josefs Kirche prägt mit seinem knapp 30 Meter hohen Turm weithin sichtbar die Silhouette Giebelstadts.



Weiter ging es zum Gutshof Müller am nördlichen Ortsrand. Das große Anwesen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts war damals noch Aussiedlerhof und steht heute unter Denkmalschutz. Anschließend führte die Route entlang der B19 in den Ort, wo dann die ehem. Brauerei und das ehem. Gasthaus "Zum Ochsen" beschrieben wurden. Unter der Brauerei sowie auch viele andere Gebäuden im Kernort befinden oder befanden sich große Keller, die sogar zum Teil gemeinsam genutzt wurden.

Wichtig und in Giebelstadt nicht fehlen dürfen selbstverständlich die Geyer-Ruine, Austragungsort der Florian-Geyer-Festspiele, sowie das mächtige Zobelschloss, welches mit seiner näheren Umgebung auch den ältesten Teil des Ortes darstellt. Abschluss des Besichtigungstages war das Friesenhäuser Schloss, das heutige Rathaus aus dem Jahr 1709.

Neben Giebelstadt werden derzeit mit Bieberehren, Bütthard, Riedenheim und Tauberrettersheim noch in vier weiteren Gemeinden des südlichen Landkreises an Kulturwegen gearbeitet. Unter dem Projekt "Kulturwegenetz im Fränkischen Süden" koordiniert die interkommunale Allianz die einzelnen Arbeitsgruppentreffen und wird diese zukünftig zu einem gemeindeübergreifenden Arbeitskreis zusammenführen. So sollen zum einen die Akteure vernetzt und zum anderen auch gemeinsame Themen herausgestellt und verbunden werden.

Weitere Informationen zu dem Projekt "Kulturwegenetz" und zur Arbeit der Allianz auch unter www.fraenkischer-sueden.de.
Als Ansprechpartner der Allianz steht der Allianzmanager Herr Grimm unter der Tel. 09334 808-47 oder per Mail über grimm@fraenkischer-sueden.de zur Verfügung.


Fotos von der Kulturwegebegehung in Giebelstadt

Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe "Kulturwege für Giebelstadt" auf Besichtigungstour durch Giebelstadt im Rahmen des Kulturwege-Projektes der Allianz Fränkischer Süden.






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