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Markt Giebelstadt

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Flugplatz Giebelstadt


1957
Schon 1928 suchte das Wehrkreiskommando München nach einem klimatisch und topografisch geeigneten Standort für einen Flugplatz. Die Wahl der Planer fiel dabei schnell auf die Gegend rund um Giebelstadt. Offiziell eröffnet wurde der Platz dann am 17. September 1936 im Rahmen einer Truppenparade vor Adolf Hitler.

Bereits der Bau des Flugplatzes brachte einen starken wirtschaftlichen Aufschwung für die Gemeinde. Die Ansiedlung von Soldaten und Beamte im Ort erforderte Schaffung von Wohnraum. So entstanden zwei neue Siedlungen und Giebelstadts Einwohnerzahl verdreifachte sich innerhalb von nur fünf Jahren.

Zwischen 1941 und 1945 wurde der Platz für Experimente und die Entwicklung geheimer Flugobjekte, einschließlich der düsengetriebenen Messerschmitt ME-262 und der raketengetriebenen Messerschmitt ME-163, genutzt. Um eine größtmögliche Geheimhaltung zu erreichen, wurde der Name des Ortes Giebelstadt zu dieser Zeit sogar von allen deutschen Landkarten gestrichen.
Noch vor dem offiziellen Zusammenbruch des Dritten Reiches wurde der Flugplatz Giebelstadt von der 12. Amerikanischen Panzerdivision eingenommen.

Ab 1954 nutzten die Amerikaner das Gelände wieder für diverse fliegerische Testprogramme, bis sie es 1976 mit Natogeldern erheblich ausbauten, wovon auch heute noch profitiert wird.

2001 wurden die Verträge für die zivile Mitbenutzung des US-Militärflugplatzes unterzeichnet. Damit stand der Flugplatz vor den Toren Würzburgs als Verkehrslandeplatz auch in verstärktem Maß der heimischen Wirtschaft zur Verfügung.
Nach dem Abzug der US-Streitkräfte Ende 2006 hatte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben die 265 Hektar große Fläche übernommen. Ca. 140 Hektar konnten von einer eigens gegründeten Gesellschaft, der Verkehrslandeplatz Giebelstadt Holding GmbH, bestehend aus der Firma Knauf Gips KG Iphofen und dem Markt Giebelstadt, 2008 erworben werden. Gemeinsam mit dem Betreiber, der Flugplatz Giebelstadt GmbH, wurde dieser zu einer öffentlichen Verkehrseinrichtung für die Region Würzburg/Kitzingen entwickelt. Ende 2009 erteilte das Luftamt Nordbayern die luftrechtliche Genehmigung zum Betrieb eines Verkehrslandeplatzes.
Der Flugplatz Giebelstadt wartet heute dank großer Investitionen der Firma Knauf mit bestmöglicher Infrastruktur und aktuellem Sicherheitsstandard auf, der von hiesigen Wirtschaftsunternehmen genutzt wird. Im Jahr 2016 starteten über 600 Businessflüge von Giebelstadt aus. Aber nicht nur Businessflüge, sondern auch lebensrettende Ambulanz- und Organtransporte werden von hier aus geflogen.

Seit 2017 hat der Flugplatz einen eigenen Grenzübergang, was bedeutet, dass auch Nichtschengenbürger starten und landen können. Betreut wird die Passkontrollstelle von der Polizeiinspektion Ochsenfurt.

Seit 2015 finden auf einem Teil des Flughafengeländes Open-Air-Veranstaltungen mit bis zu 15.000 Besuchern statt.

Der Nordteil des ehemaligen Kasernengeländes konversiert zum Gewerbegebiet "airpark". Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertreibt Grundstücke und Gebäude auf diesem Areal. Nebenstehend finden Sie den Link zum airpark.




Flugplatz Giebelstadt GmbH


Airpark Giebelstadt


Informieren Sie sich über das Angebot von gewerblichen Grundstücken oder Objekten auf dem Flugplatz in Giebelstadt

Veranstaltungen auf dem Flugplatz

Beitrag zur Energiewende

Geschichte Flugplatz Giebelstadt

A Short History

Nato-Air-Base

Flugsportclub

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